Sensibilisierung von Gästen

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Reicht Euer Good Practice im Themenschwerpunkt rund um die Sensibilisierung und Einbindung von Gästen ein!

Die Verbindung mit dem Tourismus

Reisende erfreuen sich an einer schönen und intakten Natur, abwechslungsreichen Landschaften und kulinarischer Vielfalt. Es ist im besonderen Interesse der Tourismusbranche, Schädigungen der Natur zu vermeiden und die biologische Vielfalt pro-aktiv zu schützen – Nicht nur der Tourismus, sondern auch die Gäste sehen das Thema Nachhaltigkeit und den Schutz und Erhalt der Natur für einen wichtigen Aspekt ihrer Reise. 

Mit dieser Kategorie wollen wir das Thema Sensibilisierung von Gästen stärker in den Fokus rücken. Es werden vorbildliche Angebote, Maßnahmen oder Projekte gesucht, die touristische Gäste zu nachhaltigen Aktionen ermutigen, um die Umwelt und die einzigartige Biodiversität in der Destination zu schützen, zu erhalten und wiederherzustellen. Dabei soll die Reise der Gäste kein Volunteering-Urlaub darstellen, sondern die Gäste werden in ihrem Urlaub dazu sensibilisiert und motiviert, in Aktionen zum Schutz der Biodiversität teilzunehmen. 

  • Einbeziehung der Gäste in Engagement für Umweltschutz und Biodiversität (Artenschutz, Erhalt von Lebensräumen, Schutz von Ökosystemen,…) 
  • Engagement gegen Meeres-/Landverschmutzung (z.B. durch Plastikmüll)
  • Sensibilisierung von Gästen für Umweltschutz und Biodiversität (im Tourismus)

Wie könnte das aussehen?

Für ein besseres Verständnis des Themenschwerpunktes werden im Folgenden einige Beispiele aufgelistet: 

Reiseveranstalter stellen große Player für die Umsetzung von Guest Involvement Angeboten dar. Durch nachhaltige Reiseangebote können Gäste in ihrem Urlaub animiert werden, sich für den Zielort einzusetzen, in dem sie bspw. bei einer Strandsäuberung helfen. Dadurch werden Gäste nicht nur für Umweltschutz sensibilisiert, sie lernen auch das Reiseland besser kennen. Gleichzeitig kann Guest Involvement zu einem besseren Verhältnis von Einwohner*innen und Gästen führen, indem ein respektvoller Umgang mit der Umwelt im Reiseland gelebt wird. Diese Angebote zum Schutz der Biodiversität können zu ganz besonderen Erlebnissen für jeden Beteiligten führen.

Büffel Bauer zu sehen mit Büffel. Im Hintergund Wald zu sehen
Restaurant am Ufer. Altstadt im Hintergrund.

Für Beherbergungen und Destinationen sieht es ähnlich aus. Sie können ebenfalls mit kontinuierlichen Aktionen Gäste ansprechen und sie zur Unterstützung lokaler Projekte animieren, in denen Sie zum Erhalt der Biodiversität beitragen und zusätzlich Wissensangebote vermittelt bekommen. Hierbei zählen bspw. Urban Gardening Aktionen, in denen Freiwillige bei gartenbaulichen Umsetzungen auf freien städtischen Flächen unterstützen. Diese können in Städten, außerhalb von Städten oder auf Flächen der Beherbergungsbetriebe stattfinden. Dabei können die Angebote an jegliche Zielgruppen gerichtet werden, um das Engagement für Umweltschutz zu stärken und die Teilnehmenden für die Biodiversität zu sensibilisieren. 

Leben unter Wasser (SDG 14) / Leben an Land (SDG 15)

Die nachhaltigen Entwicklungszielen 14 sowie 15 befassen sich mit der biologischen Vielfalt unter Wasser sowie an Land.

Das Ziel 14 fokussiert sich darauf, die Erhaltung der Meere und deren Bewohner*innen zu schützen und zu respektieren sowie das Ökosystem durch ein nachhaltiges Management zu erhalten und zu säubern. Dafür sollen Fischereinen überprüft und illegale, verletzende Praktiken inkusive einer Überfischung gestoppt und untersagt werden. Zudem sollen Technologien und innovative Forschungen, die zu einer nachhaltigen Meereserhaltung beitragen, gefördert werden (UN, 2015, S. 25f.).

Das Ziel 15 befasst sich auf nationaler sowie internationaler Ebene mit dem Schutz, den Erhalt und der nachhaltigen Förderung der Ökosysteme auf dem Land, dazu gehören jegliche Landschaftsarten wie Wälder, Wüsten und Berge. Maßnahmen sollen negative Folge der Biodiversität entegenwirken, eindringende nicht heimische Arten aufhalten und illegale Tier- und Pflanzenhandel beseitigen. Zudem sollen nachhaltige Projekte zu Bewirtschaftung der Landökosysteme finaziell unterstützt werden (UN, 2015, S. 26f).

Icon des SDG 14
Icon des SDG 15

Ihr habt weitere Fragen?

 

Wir freuen uns über Euer Interesse am Wettbewerb! Meldet Euch gerne jederzeit bei uns.

Vivien Multrus

Junior Project Manager

vivien.multrus@tourcert.org

+49 711 24839726

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